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Burg Bürresheim
( Bürresheimer Schloß / Kölner Burg )
(St. Johann bei Mayen)
Chronik:
Im 12. Jh. liegt die Entstehungszeit der Burg.
1157 werden erstmals urkundlich die Brüder Mettfried und Everhard von
Burgenesem als Burgherren genannt.
1190 verkauft Ihr Erbe Heinrich einen Teil seines Besitzes an den Kölner
Erzbischof Philipp. von Heinsberg.
1281 erwirbt der Trierer Erzbischof den anderen Teil der Burg. Köln und
Trier können sich nicht auf einen gemeinsamen Ausbau der Burg einigen.
Im 14. Jh. wird der Trierer Teil zur Ganerbenburg. U.a. sind die Herren
von Schönberg und die Vögte von Leutersdorf Mitbesitzer.
1473 erwerben die Herren von Breitenbach einen Anteil an der Trierer
Anlage. Kurze Zeit später werden sie in den Freiherrenstand erhoben.
1659 gelangen die Erben der Breitenbacher, nach langen Jahren voller
Querelen, endlich in den alleinigen Besitz der Burg.
1659 - 1700 wird der Trierer Teil sukzessive im barocken Stil umgebaut,
während man die Kölner Hälfte verfallen läßt. Die Breitenbacher steigen zu
einem bedeutenden Geschlecht auf.
1763 - 1774 ist Emmerich-Josef von Breitenbach-Bürresheim Erzbischof und
Kurfürst zu Mainz.
1796 stirbt die Familie im Mannestamme aus. Die belgischen Grafen von
Renesse erben die Burg. Sie bleibt in Familienbesitz, bis man sie
1938 an die preußische Rheinprovinz verkauft.
Seit 1948 untersteht die Burg der staatlichen Schlösserverwaltung
Rheinland-Pfalz.
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