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Burg
Diez
(Diez an der Lahn)
Chronik:
Um 1000 erbaut Godebold auf dem steilen Porphyrfelsen eine Burg und nennt
sich fortan Godebold von Diez.
Im 12. Jh. ( 1101- 1117 ) wird erstmals ein Graf Heinrich von Diez
urkundlich erwähnt.
Im 13. Jh. erbaut man unter Graf Heichrich II. einen runden Bergfried, der
aber nicht lange überdauert. Was ihn niederlegte ist nicht bekannt. Das
Geschlecht teilt sich auf in die Diezer und die Weilburger Linien.
1329 erhält die Ansiedlung zu Füßen der Burg durch Kaiser Ludwig IV. dem
Bayern das Stadtrecht.
1334 tragen die Grafen Gottfried und Gerhard von Diez ihre Burg dem Trier
Erzbischof Balduin zu Lehen auf. In dieser Zeit entsteht wohl auch der
mächtige, quadratische Bergfried.
1384 heiratet Graf Adolf von Nassau, der spätere König, die Erbtochter
Jutta von Graf Gerhard VII. von Diez.
1386 stirbt dieses Geschlecht aus. Die Burg bekommt durch Erbteilung
bedingt mehrere Besitzer. Adolf wird Graf von Nassau-Diez.
1564 ist die Burg in der Hand des Hauses Nassau-Dillenburg.
1606 stirbt Graf Johann VI.. Das Erbe wird unter den fünf Söhnen in fünf
Linien aufgeteilt.
1652 werden die Grafen von Nassau-Dillenburg in den Fürstenstand erhoben.
Sie weilen später meist in den Niederlanden und werden dort sogar Könige.
Ihr Haus regiert heute noch dort in weiblicher Linie.
Das Schloß ist lange Zeit noch Residenz, ehe man es
1784 – 1927 in eine Strafanstalt umwandelt.
Heute gehört die Burg dem Land Rheinland-Pfalz.
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