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Burg Kronberg
(Kronberg im Taunus)

Chronik:

1230 wird erstmals von der "Cronenburg" berichtet. Hartmut von Eschborn hatte sie in kaiserlichem Auftrag errichtet. Fortan nennt er sich nach der Burg von Cronberg. Die Cronberger führen gute Kontaket zum Erzbistum Mainz.

1330 erhält Cronberg aufgrund dieser Beziehungen das Stadtrecht.

1367 erhebt Kaiser Karl IV. die Cronberger zu reichsunmittelbaren Landesherren.

1389 ziehen die Cronberger gegen Frankfurt und können diese, mit Hilfe der Landgrafen, vernichtend schlagen. Es folgt die Blütezeit dieses Geschlechtes, das den ganzen Main-Taunsu-Raum beherrschen sollte.

1500 - 1505 wird die Burg weiter ausgebaut.

1552 steht Hartmut XII. von Cronberg im Reichsritterkrieg auf der Seite des Franz von Sickingen.

1524 belagern kurfürstliche und landgräfliche Truppen unter der Führung Philipps von Hessen die Burg. Die Burgbesatzung ergibt sich der Übermacht, Hartmut flieht in die Schweiz.

Bis 1541 bleibt die Burg hessisch besetzt, kommt dann aber wieder in den Besitz der Cronberger zurück.

Im 30-jährigen Krieg wird die Burg mehrfach besetzt.

1704 stirbt der letzte derer von Cronberg. Die Burg fällt als erledigtes Reichslehen an Kurmainz zurück.

1796 verwüsten französische Truppen die Burg.

1804 fällt die Burg, nach Auflösung des Kurfürstentums Mainz, an Nassau und

1866 an Preußen.

1888 stirbt Kaiser Friedrich III. der "99-Tage-Kaiser". Seine Witwe Victoria Kaiserin Friedrich, älteste Tochter der Queen Victoria von England, wählt Kronberg zu ihrem Witwensitz und baut sich dort das Schloss Friedrichshof.

1891 erwirbt ihr Sohn Kaiser Wilhelm II. die Burg Kronberg vom preußischen Fiskus und macht sie seiner Mutter zum Geschenk.

Von 1892 bis zu ihrem Tod 1901 läßt Kaiserin Friedrich die Burg auf eigene Kosten restaurieren.

1901 fällt die Burg im Erbgang an das Ehepaar Friedrich Carl von Hessen und geht später in der Kurhessischen Hausstiftung (heute: Hessische Hausstiftung) auf.

1992 erwirbt die Stadt Kronberg die Burg und bringt sie 1994 in eine "Stiftung Burg Kronberg" ein. Die Stiftung und ein bereits 1989 gegründeter Burgverein führen die Burg inzwischen, mit hohem Kostenaufwand für Sanierungsmaßnahmen, einer behutsamen öffentlichen Nutzung zu.