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Burg
Mildenstein
(Leisnig an der
Freiberger Mulde)
Chronik:
933 wird erstmals eine "Burgwardei Leisnig" erwähnt. Vermutlich damals noch als Holzwall.
983 beim großen Slawenaufstand eingenommen und niedergebrannt.
1046 wird sie erstmals urkundlich erwähnt.
1081 ordnet Heinrich III. an, daß die die Anlage in Steinbauweise zu befestigen sei. Hierzu setzt er den getreuen Grafen Wiprecht als Lehnsherrn ein. Wiprecht zieht für Heinrich auch in den Kampf und wird 1083 beim Sturm auf Rom als einer der Tapfersten geehrt.
1086 waren die Arbeiten abgeschlossen. Wiprecht heiratet Prinzessin Ludmilla ( Tochter des böhmischen Herzogs Wratislaw II. ) und erwirbt dadurch noch die Oberlausitz.
1104 im Verlaufe einer Fehde mit Wiprecht erobert Markgraf Heinrich I. von Meißen den "Burgward Leisnig" und macht ihn dem Erdboden gleich.
1112 wird der aufgrund von zahlreichen Intrigen in Ungnade gefallene Wiprecht durch Graf Hoyer von Mansfeld abgelöst.
1117 der Sohn Wiprechts erobert die Burg und setzt seinen Vater wieder in die burggräflichen Rechte ein, die später auch durch den Kaiser bestätigt werden.
1147 verkauft Graf Rabodo von Abensberg den Burgward Leisnig an den späteren Kaiser
Friedrich I. Barbarossa.
Bis 1157 macht Kaiser Barbarossa Leisnig zum "Zentrum der reichsunmittelbaren Burggrafschaft".
1329 belehnt Kaiser Kudwig IV. die Markgrafen von Meißen mit der Burgwardschaft.
1365 nehmen die Markgrafen die Burg in Besitz. Bei Kämpfen wird diese stark beschädigt, so daß von 1387 - 1394 ein kompletter Neuaufbau vorgenommen wird.
1494 - 1550 ist die Burg bevorzugter Aufenthaltsort der Landesherren.
1550 - 1560 erfolgen Umbauarbeiten im Renaissancestil.
Im 16. und 17. Jh. erfolgen zahlreiche Umbauten im Stil der damaligen Zeit.
1875 fungiert der Bergfried nur noch als Aussichtsturm.
1945 übernimmt die Stadt Leisnig die Burg.
1981 - 1991 werden zahlreiche Gebäude ( Burgkapelle, Rittersäle, Vorderschloß ) restauriert und seitdem als Museum genutzt.
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