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Burgruine Gräfenstein
(Merzalben)

Chronik:

Im 12. Jh. wird die Burg von den Grafen von Saarbrücken erbaut.

1237 finden wir die erste urkundliche Erwähnung. In einer Erbteilung wird die Burg Friedrich III. und Emich IV. von Leiningen zugesprochen. Deren Vater Friedrich II. von Leiningen war als 3. Sohn aus der Ehe zwischen Lukarde von Leiningen und Simon II. von Saarbrücken hervorgekommen.

1345 datiert eine erste Verpfändung. Es sollen noch einige folgen.

1367 erwirbt Kurfürst Ruprecht von der Pfalz die Burg, und belehnt

1371 damit die Grafen von Sponheim.

1420 kommt sie an deren Erben, die Markgrafen von Baden und die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken.

1421 - 1535 wird die Burg an die Linie Leiningen-Hartenburg verpfändet.

1525 wird sie im Bauernaufstand zerstört.

1540 läßt Pfalzgraf Ruprecht von Zweibrücken-Veldenz sie wieder herrichten.

1557 kommt die Burg ganz an das Haus Baden.

1635 brennt sie durch die Unvorsichtigkeit kaiserlicher Truppen nieder und wird nicht wieder aufgebaut.

1700 werden alle Ämter nach Rodalben verlegt. Damit ist ihr Ende als Ruine besiegelt.

Im 19. Jh. kommt sie in Staatsbesitz.

1970 - 1971 und

1985 - 1987 sichern umfangreiche Sanierungsarbeiten den ruinösen Mauerbestand.