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Burgruine Grevenburg
(Traben Trabach an der Mosel)

Chronik:

1350 - 1357 wird die Burg von Johann III. als Regierungssitz der Hinteren Grafschaft Sponheim erbaut. Sie ist als spätmittelalterliche Burg aufgrund ihrer ausgezeichneten strategischen Lage mit vielen Vorwerken stark umwehrt. Nach fast 300-jähriger Friedenszeit gerät sie im 17. Jh. in die Wirren des 30-jährigen Krieges. Sie wurde oft schwer beschädigt, wieder instand gesetzt und immer stärker befestigt. 

1437 gelangt sie an das Haus Pfalz-Simmern und 

1560 an Pfalz-Zweibrücken.

1620 erobern die Spanier die Burg.

1632 nehmen die Schweden sie ein.

1635 fallen die kaiserlichen Truppen ein.

1646 wechselt sie an die Franzosen, kurz darauf wieder an die Kaiserlichen.

1650 erfolgt die Rückgabe an die Landesherren.

1681 und 1702 kommt sie erneut in französischen Besitz.

1702/03 erfolgreiche Belagerung durch Hessen und Holländer.

1713 übergeben sie die Holländer an Kur-Trier.

1734 wird sie erneut von den Franzosen beschossen. 

1735 nachdem sie die Franzosen eingenommen hatten, erfolgt die endgültige Zerstörung. Seither ist sie Ruine.

Mehr wissenswertes findet man im Mittelmosel-Museum in Traben-Trarbach.