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Burgruine
Hocheppan
(Bozen - Quartier
Missian)
Chronik:
1125 – 1130 läßt Grauf Ulrich II. von Eppan die Burg als Antwort auf das
Schloß Tirol auf dem hohen Felsen bei Missian erbauen.
1158 unterläuft den Brüdern Friedrich und Heinrich von Eppan ein
folgenschwerer Fehler, als sie eine päpstliche Gesandtschaft überfallen
und zwei Kardinäle gefangen nehmen. Daraufhin entsendet Kaiser Friedrich
Barbarossa den bayrischen Herzog Heinrich den Löwen nach Eppan, um die
Frevler zu bestrafen. Sie verlieren ihren ganzen Besitz, den sie an den
Bischof von Trient abtreten müssen. Davon erholt sich das Geschlecht nie
mehr.
Die Burg wechselte in den nachfolgenden Jahrhunderten ständig den
Besitzer.
Im 16.Jh. entsteht die Vorburg, als man sich gegen die Bedrohung durch
die Schweizer besser absichern will.
Ab dem 17. Jh. setzt der Verfall der Anlage ein.
1911 erwerben die Grafen von Enzenberg die Ruine, in deren Besitz sie
noch heute ist. Kurz darauf beginnt eine grundlegende Sanierung.
1999 war die letzte große Sanierung zum Erhalt der Ruine.
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