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Burgruine Hohenbaden
(Baden-Baden)

Chronik:

Die Burg wird Anfang des 12. Jh. durch den Markgrafen Hermann I. errichtet. Seine Nachfolger Hermann II. und III. bauen die Anlage weiter aus. Es ist nicht klar wem von den Dreien der Hermannsbau zuzuordnen ist.

1390 - 1400 entsteht unter dem reichen Markgraf Bernhard I. der gleichnamigen Bau in der Oberburg.

1431 - 1453 kommt es zu den letzten Ausbau- und Verschönerungsarbeiten an der Burg unter Bernards Sohn Jakob I. Ein kleines Residenzschloß entsteht.

1479 verlegt Markgraf Christoph I. seinen Wohnsitz nach Baden-Baden in das "Neue Schloß". Das "Alte Schloß" dient nur noch als Witwensitz.

1493 stirbt Katharina von Österreich auf der Burg.

1518 - 1527 verbringt Christoph I. seinen Lebensabend auf der Burg. Er war ein bedeutender Mann seiner Zeit, wurde aber im Alter geisteskrank.

1584 ist noch ein Burgvogt dokumentiert.

1597 wird die Burg als "abgängig" bezeichnet.

Im 16. und 17. Jh. verfällt die Burg mehr und mehr. Bauern der Gegend entwenden Steine für Ihre Hausbauten.

1800 wird die Entnahme von Steinmaterial verboten.

1806 werden wieder Wege angelegt und

1809 feiert Markgraf Carl Friedrich im Bernhardsbau ein große Fest.

Im 19. Jh. erlangt die Ruine immer größer werdende Beliebtheit. U. a. geistert der spätere englische König Eduard VII. als Geist verkleidet durch die Gemäuer.

Heute gehört die Anlage der Stadt Baden-Baden, der auch die Pflege obliegt.