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Burgruine Löwenburg
( Burgruine Gerhardstein, Burgruine Gerolstein )
(Gerolstein)
Chronik:
Um 1335 gründet Gerhard VI. von Blankenheim die Burg.
1380 wird Gerhard in den Grafenstand erhoben.
Anfang des 15. Jh. erlischt das Geschlecht der Herren von Blankenheim im
Mannesstamm. So kommt die Herrschaft über Gerhards Tochter Elisabeth an
Ihren Gemahl Wilhelm I. von Loen. Sie gründen die zweite Linie derer von
Blankenheim.
1468 erlischt auch dieses Geschlecht.
1469/1488 wird das Haus Manderscheid Besitznachfolger.
1524 gründen diese eine Linie Manderscheid-Gerolstein.
1540 belehnt der Herzog von Jülich seine beiden Neffen, die Grafen
Gerhard VIII. und Arnold von Manderscheid-Blankenheim mit Gerolstein.
1548 kommt es nach Erbstreitigkeiten zwischen den beiden Brüdern und
einer Schlichtung durch Herzog Wilhelm zur Teilung der Grafschaft. Dabei
erhält Gerhard VIII. die Burg Gerolstein. Er nennt sich von Gerolstein
und begründet damit die Linie Gerolstein.
1665 und 1670 brennen Teile der Burg nieder.
1691 wird die Burg im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch franz. Truppen
zerstört.
1777 veräußert der letzte Graf von Gerolstein Teile der Burgruine auf
Abbruch.
1850 erwirbt der preußische Staat die Ruine der Oberburg, um sie vor dem
endgültigen Verfall zu schützen.
1895/1900 finden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt.
1944/45 wird die Ruine durch amerikanische Fliegerbomben beschädigt.
1970 kommt die Ruine in den Besitz der staatlichen Schlösserverwaltung.
1971 – 75 werden die baufälligen Mauern der Oberburg gesichert.
1982 kommt die Vorburg mit Schildmauer in Besitz der Stadt Gerolstein.
Es finden Sicherungsarbeiten statt.
1996 setzen weitere Sanierungsarbeiten ein.
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