Home
Burgen
Burgentouren
Burgenentstehung
Erklärungen
Burgenlinks
Servicelinks
Literatur und Quellen
New s
Kontakt

© 2002 by Burgenreich.de
|
Burgruine Schwarzenberg
(Plettenberg)
Chronik:
1301 beginnt der Droste Rutger von Altena im Auftrag von Graf Eberhard
II. von der Mark und mit Zustimmung der Grafen von Arnsberg mit dem Bau
der Burg. Anlaß des Baus war das sich immer weiter in Richtung Grafschaft
Mark ausdehnende Erzbistum Köln.
1352 läßt Eberhards Nachfolger Engelhardt III. das Arnsberger Burghaus
zerstören und entledigt sich so der Arnsbergischen Rechte an Burg
Schwarzenberg.
1353 weist Engelhardt seinen Drosten Gerhard von Plettenberg an, die Burg
weiter auszubauen. Engelhardt hält sich während seiner Regierungszeit (
1347 - 1391 ) bevorzugt auf Burg Schwarzenberg auf, was den großzügigen
Ausbau erklärt.
Ende des 14. Jhs. verliert die Burg an Bedeutung und dient vermehrt als
Pfandobjekt.
1513 - 1653 sind Burg und Amt Schwarzenberg an die Familie von Plettenberg
verpfändet, die 1653 die baulich vernachlässigte Anlage käuflich erwirbt.
Der Donjon wird zu dieser Zeit schon als eingegangen ( Ruine ) bezeichnet.
1788 gelangt die Burg auf dem Erbwege an den Familienzweig
Plettenberg-Bodelschwingh.
Bis in die 1830er Jahre wird die um ein barockes Gartenparterre und ein
Lusthaus erweiterte Anlage von Mitgliedern dieses Adelshauses bewohnt.
1836 dient die mittlerweile ruinöse Anlage einem Förster als Wohnort.
1864 wird die Burg durch Blitzschlag vollends zerstört. Aus dme
Abbruchmaterial entsteht das unterhalb der Burg gelegene Forsthaus.
1911 beginnt man damit, sich um den Erhalt der Ruine zu kümmern.
1980 wird der Brunnenschacht bis in 26 m Tiefe freigelegt.
|