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Burgruine Streitberg
(Streitberg)

Chronik:

1120 erbauen die Ritter von Streitberg die Burg ( das vielfach zerstrittenen Geschlecht erlosch 1690 ).

1508 erwerben die Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach sie käuflich in deren Besitz sie über 300 Jahre bleibt.

1529 bekennt sich Markgraf Albrecht Alcibiades zusammen mit seinen Untertanen zu Luthers Lehre und macht dadurch die Streitburg zu einer protestantischen Enklave auf erzkatholischem Boden. 

1533, nur einen Monat nach Zerstörung der gegenüber liegenden Burg Neideck, wird die Burg durch bischöflich-bambergische und nürnbergische Truppen in Schutt und Asche gelegt.

Bis 1565 ist sie wieder aufgebaut.

Im 30-jährigen Krieg erleidet sie erneut Schaden.

Der vollständigen Wiederherstellung 1658 folgen Zeiten der Geldnot, so daß die Burg langsam verfällt und

im 18. Jh. als Getreidespeicher genutzt wird. 

1803 gelangt sie an das Königshaus Bayern.

1812 verkauft man sie an Streitberger Bürger, die sie als Steinbruch nutzen.

Heute ist sie nur noch Ruine mit wenigen Mauerresten.