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Festung Marienberg
(Würzburg)

Chronik:

Im 13. Jh. wird an Stelle einer früheren Wehranlage aus dem 8. Jh. der erste steinerne Wehrbau errichtet.

1308 erfolgt unter Andreas von Gundelfingen die Verlängerung des Palas nach Süden und ein Turmbau ( heute Randersacker Turm ).

1466 wird die Burg unter Rudolf von Gundelfingen um das Scherenberger Tor, einen Halsgraben mit Zwinger und den Kiliansturm erweitert.

1525 hält die Anlage den Angriffen der Bauern stand.

1574 werden weitere Ausbauten der Befestigungsanlage umgesetzt.

1631 fällt die Burg nach langem Ringen den Schweden in die Arme.

1648, nach dem Abzug der Schweden, wird die Burg zur Reichsveste erhoben und nochmals erweitert.

Zwischen 1645 - 1683 wird die Anlage um die Bastionen St. Georg, St. Sebastian, St. Johann Baptist, St. Johann Nepumuk, St. Nikolaus, Mars, Belona, St. Michael und das innere Höchbergtor ergänzt.

Zwischen 1708 - 1715 erhält dann die Festung ihr heutiges Erscheinungsbild.

1814 geht sie an Bayern über.

1935 Übergang an die bayrische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Seen und Gärten.

1945 werden Teile bei einem Luftangriff der Alliierten große Teile beschädigt.

Ab 1950 erfolgte der Wiederaufbau.

Heute beherbergt die Festung mehrere Museen, das bayrische Staatsarchiv, Gaststätten und Kongreßräume.