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Festung Querfurt
(Querfurt)

Chronik:

979 wird erstmals ein „castellum querefurt“ urkundlich erwähnt. Die Besiedlung des Höhenrückens weist noch weiter zurück. Burgherr ist „Brun de Querefurt“.

Ins 12. Jh. datieren dann die Steinbauten der Burg. U. a. entsteht der runde Bergfried „dicker Heinrich“, der heute noch steht.

1356 – 1382 läßt Gerhard von Querfurt die Burg weiter ausbauen.

Mitte des 15. Jhs. Wird die Burg mit dickeren Mauern und Bollwerken zur Festung erweitern. Dafür müssen sich die Edelherren von Querfurt stark verschulden.

1496 stirbt das Geschlecht der Querfurter Burgherren aus. Die Burg kommt an das Erzbistum Magdeburg.

Im 30-jährigen Krieg wird die Festung mehrfach erobert und nimmt dabei großen Schaden. In den Nachkriegsjahren macht man sich daran, die Schäden zu beheben.

1642 – 1650 ist die Burg durch schwedische Truppen besetzt.

1663 wird Querfurt Residenz des reichsunmittelbaren Fürstentums Sachsen-Querfurt.

Bis 1668 entsteht das Fürstenhaus.

1815 fallen Burg und Stadt an Preußen.

Seit 1952 gibt es das Burgmuseum.

Seit 1978 finden immer wieder Instandhaltungsarbeiten an der Festung statt.