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Burg Naudersberg
(Nauders am Reschenpaß)
Chronik:
Die Bausubstanz deutet auf einen Bau im 12. Jh. hin.
1239 wird die Burg erstmals als Sitz des Herrn von Nauders urkundlich
erwähnt.
1325 wird von einer neuen Burg gesprochen. Graf Meinhard II. ernennt sie
zum Sitz des landesfürstlichen Gerichts, welches es bis 1919 (!) dort
verbleibt.
1499 wird die Burg im Engadinerkreig zerstört und danach, auf Befehl von
Kaiser Maximilian, in ihrer jetzigen Form mit Ringmauer und Ecktürmen
wieder aufgebaut.
1514 stattet Kaiser Maximilian der Burg einen Besuch ab und moniert, daß
die Burg keinen richtigen Brunnen und sofort ein solcher zu bauen sei.
1535 erhält Ritter Jakob Khuen die Burg als Pfand und läßt sie für 2.500
Gulden wohnlich ausstatten.
Als Erzherzog Ferdinand Karl das Engadin an die Eidgenossen verkauft,
erlischt auch die militärische Bedeutung der Burg. Sie bleibt zwar
Gerichtssitz, ist aber sonst von keiner großen Beduetung mehr und wird
daher nur noch notdürftig instand gehalten. Die Burg wird vom Staat
teilweise vermietet, dient als Zollwache oder Kinderheim.
1980 erwirbt die Fam. Köllemann aus Nauders die Ruine und beginnt unter
Mithilfe des Museumsvereins mit der Restaurierung.
Die Burg befindet sich auch heute noch im Besitz von Fam. Köllemann.
Heute untersteht die Burg dem Land Tirol und wird vom Tourismusverband
Serfaus-Fiss-Ladies verwaltet.
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