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Burg Sponeck
(Jechtingen am Oberrhein)

Chronik:

Um 1280 läßt Rudolf von habsburg die Veste als Reichsburg erbauen.

1300 wird erstmals ein Hildebrand von Spenli als Amtmann auf der Burg Sponeck erwähnt.

1305 stirbt Hildebrand und sein Sohn Johann von Spanegge erbt die Burg.

1306 machen ihm die beiden Brüder und Markgrafen Heinrich III. und Rudolf I. von Hachberg das Erbe streitig.

1309 spricht ein Landgericht Rudolf recht, Johann bleibt aber Lehnsmann auf der Burg.

1314 stirbt Rudolf. Sein Sohn Heinrich I. Sausenberg veräußert wahrscheinlich wg. Erbstreitigkeiten die Landgrafschaft Breisgau.

1324 verpfändet der Schwiegervater von Heinrich, Burkhard von Üsenburg, einige Ländereien an Wernher VI. von Hatstatt. Darunter wohl auch die Burg Sponeck, denn

1333 verkaufen die Erben von Wernher, der 1329 gestorben war, die Burg an den Markgrafen Rudolf genannt Hesso von Baden, dessen Gemahlin Johanna von Mömpelgard und an den Graf Ulrich von Württemberg. Die Burg soll über 500 Jahr eim Besitz der Württemberger bleiben.

1349 stirbt JOhann. Es kommt zu Streitigkeiten zwischen dem Haus Württemberg und Österreich. Die Burg sichert den Rheinübergang und war daher sehr begehrt.

1372 kommt der Erbteil von Hess an die Grafen von Leiningen, da eine Urenkelin Hessos mit Gottfried von Leiningen vermält ist.

Ende des 14. Jhs. versuchten die Badener vergeblich die Burg aus Württemberger Hand zurück zu erhalten.

1433 verpachten die Grafen von Württemberg die Burg an Johann Zürcher.

1461 kommt die Burg an Bartholome Snewelin,

1477 an Balthasar von Ow und

1500 an Balthasars Sohn Hans.

1502 verkaufen Hans und seine Geschwister die Burg an Ulrich von Württemberg. Die Burg wird nicht genutzt udn verwahrlost.

1519 vertreibt der Schwäbische Bund den Herzog von Württemberg. Die Burg geht in den Besitz von Kaiser Karl V. über, der Sie durch Burkheimer Amtmänner besetzen läßt.

1522 überläßt Karl seinen Bruder Erzherzog Ferdinand von Österreich den süddeutschen Besitz der habsburgerischen Landen udn damit auch Burg Sponeck.

1525 verlauft Ferdinand die Burg an Dr. Caspar Fabri, der 1530 Bischof von Wien wird.

1526 wechselt die Burg zweimal den besitzer. Erst verkauft sie Caspar and seinen Bruder Johann und der sie kurz darauf an seinen Freund Jakop Wasserhuhn zu Breisach.

1540 erwirbt Jakob von Bertheim, ein Nachfahrer der Hatstatter, die Burg und läßt Sie erneuern. Zu gleicher Zeit kehrt Herzog Ulrich aus seiner Verbannung zurück und frührt als Mitglied des Schmalkhaldischen Bundes Krieg gegen Kaiser Karl V.

1547 greifen die Burkheimer die Burg an und verjagen den Burgvogt Wickram. Es sollte nicht die einzige Auseinandersetzung mit den Burkheimern bleiben, die es auf die Auenwälder abgesehen hatten.

1634 besetzen markgräfische Truppen wg. des Fährübergangs die Burg.

1648 wird die Burg im Westfälischen Frieden den Württembergern zugesprochen.

Ende des 17. Jh. kommt die Burg in den Besitz der Hedewiger, die

1701 in den Reichsgrafenstand erhoben werde und sich Grafen von Sponeck nennen.

1748 stirbt Anna Sabina von Sponeck, worauf die Burg an Württemberg zurück fällt.

In den folgenden Jahren werden Burg und Gut mehrfach verpachtet,

im 19. Jh. gar mehrmals verkauft, ehe

1917 Hans Adolf Bühler das Schlossgut erwirbt und dessen Familienbesitz es sich noch heute befindet.