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Burgruine La Batiaz
( Chateau de la Batiaz )
(Martigny)
Chronik:
Erbaut wurde die Burg vermutlich Anfang des 13. Jhs.
Im 13.Jh. kam es zum Krieg zwischen dem Bischof von Sitten und Graf
Pierre II von Savoyen. La Bâtiaz und La Crête, die beiden Burgen von
Martigny, wurde von Graf Pierre II erobert und ihm zusammen mit dem Ort
Martigny im Friedensvertrag von 1260 als Pfand überlassen.
Nach dem Tod von Pierre II kommen die Burgen wieder in die Hände des
Bischofs von Sitten.
Im 14.Jh. kommt es erneut zu Auseinandersetzungen zwischen dem Bischof
von Sitten und dem Grafen von Savoyen, in dessen Verlauf die Burg durch
die Savoyer erobert wird.
Nach dem Frieden bleiben die Burg und Martigny endgültig im Besitz
Savoyens und damit verbunden die Herrschaft über den grossen St.
Bernhardpass. Doch die Savoyer halten es nicht für angebracht, die Burg
in Verteidigungszustand zu halten. Das sollte sich in den
Burgunderkriegen, bei denen die Grafen von Savoyen auf der Seite Karl
des Kühnen kämpfen, noch als Nachteil heraus stellen.
Als die Savoyer mailändische Truppen über den grossen St. Bernhardpass
führen wollen, um in das Kriegsgeschehen einzugreifen, vereiteln mit den
Eidgenossen verbündete walliser Landsleute diese Pläne und dringen in
die savoyschen Ländereien ein. Die Walliser verwüsten das ganze Land und
eroberen Martigny und die Burg La Bâtiaz.
Danach kommt die Feste in die Hände des Bischofs von Sitten zurück.
Im 16.Jh. kommt es zum Krieg zwischen dem Bischof von Sitten, Kardinal
Schiner und Georg Supersaxo. In dessen Verlauf wird die Burg 1518 durch
Anhänger von Georg Supersaxo 1518 zerstört und bleibt fortan Ruine.
Erst im 20. Jh. beginnt man die Ruine zu sichern und sie dem Tourismus
zugänglich zu machen.
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