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Festung
Hohensalzburg
(Salzburg)
Chronik:
1077 läßt der Salzburger Erzbischof Gebhard I. von Helfenstein die Burg
errichten, die unter Berthold von Moosburg und unter Erzbischof Konrad
von Abensberg (1106–1147) beendet wird.
1105 wählt Heinrich V, der Sohn und Gegenkönig des Kaisers Heinrich IV.
seinen Beichtvater Konrad zum Gegenerzbischof von Salzburg. Dieser
vertreibt den kaiserlichen Bischof und nimmt die Burg ein. Er läßt die
Burg danach stark ausbauen.
Im 12. Und 13. Jh. wird durch die Anlage des äußeren Berings weitgehend
die heutige Ausdehnung der Burg festgelegt.
Im 15. Jh. und 16. Jh. bauen die Erzbischöfe die Burg zur Festung aus.
U. a. entsteht der „Hohe Stock“.
1525 belagern aufständige Bauern die Festung vergeblich.
Paris von Lodron (1619–1653) läßt die Stadt Salzburg in der Zeit des
Dreißigjährigen Krieges mit weiträumigen neuen Wehrbauten befestigen und
bindet die Festung Hohensalzburg dabei in sein Verteidigungskonzept ein.
So entstehen die Hasengrabenbastei, die „Hohe Schanze“, die großen
Bastione und der Pulverturm. Alle Ausbauten waren auf die Abwehr von
schwerer Artellerie ausgreichtet.
1632, 1646 und 1648 flüchtet der bayrische Kurfürst mitsamt seiner
Landschaftskasse auf die Festung.
Unter seinem Nachfolger Max Gandolf von Kuenburg (1668–1687) entsteht
1681 die 30 m hohe und mehrere Meter dicke Feuerbastei (auch
Kuenburgbastei genannt) an der Nordseite als jüngster großer Wehrbau der
Festung.
1800 besetzen napoleonische Truppen die Festung, die ihnen zuvor
freiwillig übergeben wurde. Daher muß die Festung auch nicht geschleift
werden, wie es zuvor der Grazer Burg ergangen war.
1849 – 1851 finden umfangreiche Renovierungen statt.
In den darauffolgenden Jahren wird die Festung als Depot und als Kaserne
verwendet.
1861 gibt Kaiser Franz Joseph I. die Festung auf. Sie dient aber
weiterhin als Kaserne.
1891 errichtet man aufgrund des zunehmenden Tourismus die Festungsbahn
zur Hasengrabenbastei.
1951 - 1981 finden aufwändige statische Absicherung der gesamten Anlage
statt.
Die Festung befindet sich heute im Besitz des Staates Österreich, wird
jedoch seit 1953 vom Land Salzburg verwaltet.
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